Kreativität beschleunigen – Methode 635

Veröffentlicht von Maik am 10. November 2011

Falls Sie z.B. in der Anforderungserhebung oder bei sonstigen Ideenfindungen Probleme haben, u.a. vielleicht auch durch zu dominante/schwierige Teilnehmer, gibt es Methoden bzw. Kreativitätstechniken die es dem Einzelnen ermöglichen anonymer Betrag zu leisten, um so zu neuen Ideen zu kommen.

Eine davon ist die Methode 635.

Die Methode 635
Der Name ergibt sich aus:
6 Teilnehmer
3 Ideen
5 mal weitergeben

Man setzt sich mit 6 Personen in eine Runde. Jeder der Teilnehmer notiert, auf einem gleichgroßen Blatt Papier, 3 Ideen in der ersten Zeile einer Tabelle mit 3 Spalten. Jede Spalte hat 6 Zeilen.

Nach einer vordefinierten Zeit wird gleichzeitig das Blatt nach rechts weitergereicht.

Im nächsten Zeitintervall erweitert dann jeder die 3 Ideen, die er auf seinem Blatt hat.

Dieses wird solange wiederholt, bis alle einmal jedes Blatt in der Hand hatten.

(635 Blatt)
Zettel

Danach kann das Ergebnis ausgewertet werden.

Auf diesem Weg kann man bei leichten bis mittleren Problemen ggf. schnell zu neuen Ideen und Lösungen kommen.

2 Gedanken zu „Kreativität beschleunigen – Methode 635

  1. Es ist immer empfehlenswert regelmäßig auch eine schriftliche Methode der Ideenfindung einzubeziehen, da die unterschiedliche Rede- und Reaktionsgeschwindigkeit leicht immer denselben Teil der Teilnehmer hindert sich systematisch einzubringen. Auch die Collective-Notebook-Methode (langwieriger) kann hilfreich sein.
    Schliesslich sollte auch die Möglichkeit eines schriftlichen Brainstormings nur per Mail und internem Verteiler erwogen werden.


  2. Henry: Auch die Collective-Notebook-Methode (langwieriger) kann hilfreich sein.

    Maik: Die Collective-Notebook-Methode ist mal einen eigenen Artikel wert, da ja diese doch, meines Erachtens, recht ausgefallen ist.


    Henry: Schliesslich sollte auch die Möglichkeit eines schriftlichen Brainstormings nur per Mail und internem Verteiler erwogen werden.

    Maik: Gerade auch im Punkt „systematisch einbringen“, ja interessant.

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