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	<title>Allgemein-Archiv - INDAL Software-Spezialist</title>
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	<title>Allgemein-Archiv - INDAL Software-Spezialist</title>
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		<title>Woran man Künstliche Intelligenz immer erkennt</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/woran-man-kuenstliche-intelligenz-immer-erkennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 12:36:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit einigen Wochen kann jeder, der bereit ist, sich als Benutzer zu registrieren, mit einem Sprachsystem kommunizieren, welches von seinen Autoren als Artificial Intelligence, als Künstliche Intelligenz, bezeichnet wird. Man gibt Fragen ...</p>
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<p>Seit einigen Wochen kann jeder, der bereit ist, sich als Benutzer zu registrieren, mit einem <a href="https://chat.openai.com/">Sprachsystem</a> kommunizieren, welches von seinen Autoren als Artificial Intelligence, als Künstliche Intelligenz, bezeichnet wird.</p>



<p>Man gibt Fragen oder Aufforderungen zum Schreiben eines Textes ein und das System erzeugt eine beeindruckende Menge von Wörtern und Sätzen, die scheinbar die Anforderung erfüllen, die man an das System gestellt hat. Man kann sogar reagieren, zweifeln, korrigieren, weiterfragen, und die Antworten erwecken den Eindruck, vernünftige Reaktionen zu sein, einschließlich Korrekturen und Ergänzungen.</p>



<p>Wie ist es möglich, dass uns Texte, die von einem Algorithmus erstellt werden, beeindrucken, dass wir sie gar für intelligent halten, dass wir dem Computerprogramm eine eigene Art der Intelligenz zugestehen?</p>



<p>In der Tat ist es eine bemerkenswerte Leistung der Programmierer, eine Frage zu analysieren, einen Satz als Anforderung zu interpretieren, den Kern der Fragestellung herauszufinden. Ebenfalls beeindruckend ist es, dass es den Programmierern gelingt, Sätze zu erzeugen, die der deutschen Grammatik genügen, und Informationen zusammenzufügen, die als Antwort auf die gegebene Frage wahrgenommen werden können.</p>



<p>Es kann an dieser Stelle zunächst dahingestellt bleiben, ob die Algorithmen tatsächlich eine systematische, Schritt für Schritt vorgehende Analyse der Frage durchführen und ebenso Schritt für Schritt in riesigen Datenbeständen nach passenden Informationen suchen, die sie dann nach einem strengen Regelwerk zu einem korrekten Text zusammenfügen – oder ob sie in riesigen Textbeständen nach Mustern und Strukturen suchen, und aus den Mustern und Strukturen der Fragen nach den statistischen Maßzahlen der Texte eine passende Wortmenge generieren.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Der Bildschirm als Spiegel</h3>



<p>Beides ist eine faszinierende Leistung; es zeugt von der hohen Intelligenz derer, die solche Verfahren erdacht, in Computern implementiert und wiederum Schritt für Schritt in Versuch und Irrtum, mit kreativen Ideen und Intuitionen, auf der Basis von Erfahrungen, Diskussionen und gewagten Thesen verbessert haben. Einer sehr menschlichen Intelligenz allerdings.</p>



<p>Aber ist das Ergebnis selbst intelligent? Ist das Vorgehen, das da programmiert wurde, intelligent? Zeugt der Text, der auf dem Bildschirm erscheint, von einer künstlichen Intelligenz, die da in den vernetzten Großcomputern am Werke ist?</p>



<p>Nach dem berühmten <a href="https://gpt3demo.com/apps/giving-gpt-3-a-turing-test">Turing-Test</a> wäre ein System als intelligent zu bezeichnen, wenn wir nicht mehr unterscheiden können, ob sich am anderen Ende des Kommunikationskanals ein Mensch oder ein Computer befindet. Sehen wir einmal davon ab, dass diese Frage im Falle der aktuellen Systeme schon deshalb sehr einfach zu beantworten ist, weil sie auch auf komplexe Anforderungen extrem schnell antworten – dass sie nicht überlegen, nicht nachschlagen, nicht zögern. Das könnte man, wenn man einen Turing-Test durchführen will, leicht simulieren.</p>



<p>Auch die Tatsache, dass ein Computersystem immer sofort grammatikalisch und orthographisch korrekte Texte produziert, spräche eben genau dafür, dass da kein Mensch, sondern eine komplexe Softwarelösung agiert. Dieser Gedanke bringt uns allerdings auf eine Spur, die bei der Beantwortung der Frage hilft, warum wir so bereitwillig die Produkte der Algorithmen für Erzeugnisse einer Intelligenz halten.</p>



<p>Es gilt gemeinhin als Zeichen von Intelligenz, die Regeln der Muttersprache fehlerfrei zu beherrschen und ohne Zeitverzug und umständliche Korrekturen sowohl im Mündlichen als auch im Schriftlichen „druckreife“ Sätze aneinanderzureihen. Wir bewundern die Rednerin, die frei sprechen kann und dabei jeden langen Satz ohne Zögern grammatikalisch korrekt zu Ende bringt.</p>



<p>In den Wissenschaften geht diese Tendenz noch weiter: Studierende lernen, klar strukturierte und formalisierte Texte zu schreiben, der Satzbau verschiedener wissenschaftlicher Arbeiten ähnelt sich zum Verwechseln. Das soll Professionalität, Objektivität und Sachlichkeit signalisieren, wissenschaftliche Rationalität, Vernunft, also all das, was wir heute für die Krone der menschlichen Intelligenz halten. Sachbuch-Texte und Wikipedia-Artikel ahmen diesen Stil nach, um Seriosität und Genauigkeit zum Ausdruck zu bringen.</p>



<p>Es ist klar, dass der Stil solcher Texte von einem Algorithmus besonders schnell erlernt werden kann, und dass es besonders einfach ist, Texte solcher Art zu produzieren, die dann wiederum beim Publikum den Eindruck erwecken, besonders intelligent zu sein, weil sie eben so klingen, als seien sie von einer Wissenschaftlerin oder einem Sachbuchautor verfasst worden.</p>



<p>Die wichtigste Voraussetzung für das Gelingen der sogenannten künstlichen Intelligenz, wie sie uns derzeit immer häufiger begegnet, ist also nicht so sehr das Können der Programmierer, sondern der Umstand, dass wir in der modernen technischen Gesellschaft schon lange damit begonnen haben, unsere menschliche Intelligenz technisch zu normieren – und dass wir für besonders lobenswert halten, was eben auch algorithmisch erzeugt werden kann.</p>



<p>Individuelle Stile, unverwechselbare persönliche Ausdrucksformen sind in den Bereichen, die wir für Königsdisziplinen der menschlichen Intelligenz halten, in den Naturwissenschaften und Ingenieursdisziplinen, unerwünscht. Für klug wird gehalten, was sich in mathematischen Formeln und in formalisierten Sätzen ausdrücken lässt.</p>



<p>Diese Formalisierung erstreckt sich auch längst auf andere Bereiche. Emotionen werden durch Emoticons symbolisiert, die eine klare Sprache sprechen. Diese lassen sich leicht animieren und werden etwa durch Animationsfilme popularisiert. Damit lernen wir wiederum, wie wir eine bestimmte Emotion ausdrücken und darstellen sollen, damit sie erkannt wird. Es ist wenig überraschend, dass wir dann staunen, wie gut humanoide Roboter und Computerinterfaces Emotionen „zeigen“ können.</p>



<p>Es sei angemerkt, dass ein modernes algorithmisches Textmodell natürlich auch hochgradig individuelle, einzigartige Ausdrucksweisen simulieren kann. Vermutlich würde ein Computersystem, dem man die mehr als hundertbändige Gesamtausgabe Martin Heideggers zum Lernen gibt, anschließend Texte produzieren können, die für Laien nicht vom Original zu unterscheiden wären. Selbst wer mit Heideggers Texten vertraut ist, würde womöglich unsicher sein.</p>



<p>Woran würde eine Philosophin, die viele Aufsätze und Tagebucheinträge von Heidegger gelesen hat, am Ende merken, dass sie es mit dem Produkt eines Algorithmus zu tun hat? Sie würde feststellen, dass sie mit dem Text trotz aller Bemühungen, trotz des Versuchs, sich in den Sinn hineinzudenken, nichts anfangen könnte, dass er ihr keine Einsichten und Anregungen verschaffte. Durch ihre lange Beschäftigung mit Heideggers Philosophie hat sie es nämlich zuvor geschafft, sich einen gemeinsamen Denkraum mit dem Freiburger Philosophen zu erschaffen. In diesem Denkraum kann sie sich Heidegger und seinem Werk verständigen. Mit dem Produkt des Computers würde ihr das nicht gelingen – der Turing-Test schlüge fehl.</p>



<p>Um es zu wiederholen: Das, was den Programmierern da gelungen ist, ist ein technisches Meisterwerk. Es demonstriert aber vor allem, wie sehr sich unser Intelligenzbegriff im Lauf der letzten Jahrhunderte auf rein technisch-mathematisches Berechnen und Kombinieren reduziert hat. Er hält uns den Spiegel vor: Nicht eine künstliche Intelligenz tritt uns da entgegen, sondern eine über weite Strecken degenerierte menschliche Intelligenz. Und unsere Bewunderung ist der Versuch, darauf auch noch stolz zu sein.</p>



<p><a href="https://www.welt.de/kultur/plus243234583/ChatGPT-Co-Woran-man-Kuenstliche-Intelligenz-immer-erkennt.html">Dieser Text erschien zuerst am 19.01.2023 auf welt.de</a></p>
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		<title>Was man auf YouTube nicht sagen darf</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/was-man-auf-youtube-nicht-sagen-darf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jan 2023 13:08:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>YouTube ist eigentlich nichts anderes als ein Treffpunkt für den Austausch von Meinungen, Informationen und Unterhaltung – privat organisiert und zugleich öffentlich, jedem zugänglich. Wie jeder gutwillige Organisator eines solchen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://indal.de/allgemein/was-man-auf-youtube-nicht-sagen-darf/">Was man auf YouTube nicht sagen darf</a> erschien zuerst auf <a href="https://indal.de">INDAL Software-Spezialist</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>YouTube ist eigentlich nichts anderes als ein Treffpunkt für den Austausch von Meinungen, Informationen und Unterhaltung – privat organisiert und zugleich öffentlich, jedem zugänglich. Wie jeder gutwillige Organisator eines solchen Angebots will auch die weltweit größte Videoplattform, dass sich die Menschen, die sich da begegnen, wohlfühlen, dass sie möglichst nichts Verbotenes tun, dass keiner zu Schaden kommt. Die beste Methode, das zu organisieren, sind ein paar einfache und verständliche Regeln, an die sich jeder halten muss, der dabei sein will – und wer sich an die Regeln nicht halten will, wird zuerst verwarnt und dann vor die Tür gesetzt.</p>



<p>YouTube will ein angenehmer und sicherer Ort für alle Nutzer sein, so heißt es&nbsp;<a target="_blank" href="https://support.google.com/youtube/answer/9288567" rel="noreferrer noopener">auf der Support-Seite</a>, die zugleich die Regeln aufführt, an die sich jeder halten muss, der Inhalte auf der Plattform veröffentlichen möchte. Das Regelwerk von YouTube ist allerdings nicht gerade kurz und leicht verständlich. Es gibt gegenwärtig 20 verschiedene Richtlinien, die wiederum jeweils zumeist aus ein paar Dutzend Einzelverboten bestehen. Zu den abstrakt formulierten Verboten gibt es dann wiederum Beispiele, die genauer erklären sollen, was man auf YouTube nicht zeigen, nicht sagen und nicht behaupten darf.</p>



<p>Wer beim Surfen auf den Seiten von YouTube etwas entdeckt, was diesen Richtlinien zu widersprechen scheint, ist aufgerufen, das zu melden. Mitarbeiter der Plattform schauen sich den fraglichen Inhalt dann an und entscheiden, ob dieser gelöscht und der Anbieter verwarnt oder auch gleich ganz gesperrt wird. So ist es zuletzt dem <a href="https://www.youtube.com/channel/UC3D7t67AEmhyne7Ol2DE6nw/videos" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube-Kanal der Aktion #allesaufdentisch gegangen</a>, der kritische Interviews zur Corona-Politik versammelt. Der Kanal wurde sieben Tage lang gesperrt, Grund war <a href="https://www.rnd.de/politik/youtube-allesaufdentisch-kanal-gesperrt-NSJUXCTWRN3MRHDMKGP7IK7TPE.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">nach Auskunft von YouTube</a> eine „Verletzung der medizinischen Missinformations-Richtlinien“.</p>



<p>Das Regelwerk, das hier den Ausschlag gab und in diesen Zeiten besonders intensiv zur Anwendung kommt, ist die&nbsp;<a target="_blank" href="https://support.google.com/youtube/answer/9891785" rel="noreferrer noopener">„Richtlinie zu medizinischen Fehlinformationen zu Covid-19“</a>. Was man zu diesem Thema bei YouTube nicht veröffentlichen darf, ist gleich im zweiten Satz der Richtlinie klar definiert: „Auf YouTube sind keine Inhalte erlaubt, die medizinische Fehlinformationen zu Covid-19 verbreiten, die im Widerspruch zu medizinischen Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder lokaler Gesundheitsbehörden stehen.“</p>



<p>Zwar wird dies sogleich auf die Themen Behandlung, Prävention, Diagnose, Übertragung, Richtlinien zu Social Distancing und Selbstisolation sowie auf die Frage der Existenz von Covid-19 eingeschränkt – wobei allerdings fraglich ist, zu welchem anderen Covid-19-Thema dann medizinische Fehlinformationen erlaubt wären. Aber kurz und prägnant kann man die Richtlinie sicherlich so auf den Punkt bringen: Man darf auf YouTube zu Covid-19 nichts sagen, was den Aussagen der WHO oder in Deutschland etwa denen des RKI oder des Gesundheitsministeriums widerspricht.</p>



<p>Im Folgenden führt YouTube dann im Einzelnen auf, was alles als medizinische Fehlinformation gilt. Auf diesem Index stehen eine Reihe von Behauptungen, deren Unsinnigkeit sicherlich allgemeiner Konsens ist – wie etwa die, „dass Impfstoffe gegen Covid-19 geimpfte Personen magnetisch machen“. Es ist natürlich fraglich, ob solche Behauptungen wirklich „ein ernsthaftes Risiko für körperlichen Schaden bergen“, was gleich zu Beginn der Richtlinie als Grund für die Verbotsliste angegeben wird.</p>



<p>Natürlich kann man annehmen, dass Menschen, die so einen Quatsch glauben, deshalb auch eine Impfung ablehnen und damit für sich und andere einen körperlichen Schaden in Kauf nehmen. Andererseits werden die meisten Menschen, die von einem angeblichen Experten eine so krude Aussage vernehmen, wohl grundsätzlich skeptisch gegen die Behauptungen dieses Experten werden: Der Effekt der Zugänglichkeit dieser Aussage kann sich also auch umkehren und der Aufklärung dienen.</p>



<p></p>



<p>Bei einigen weiteren Richtlinien kommt es sehr darauf an, wie man sie interpretiert. Gleich die erste etwa verbietet „Inhalte, in denen die Nutzer zum Einsatz von Hausmitteln … ermutigt werden, statt sich in medizinische Behandlung zu begeben“. Sind solche Empfehlungen per se Desinformation? Man stelle sich etwa ein Video vor, in dem ein praktischer Arzt empfiehlt, bei lediglich leichten Corona-Symptomen das Bett zu hüten, bei leichtem Fieber feuchte Umschläge zu machen oder ähnliches – und zugleich sagt, dass es bei solch einer leichten Symptomatik nicht nötig wäre, zum Arzt zu gehen – zumal man dort mit anderen, noch nicht infizierten Menschen in Kontakt kommen könnte, die man anstecken könnte. Ein solches Video würde der Richtlinie widersprechen – aber wäre es auch sinnvoll, es zu entfernen?</p>



<p>Das gilt sogar, wenn&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.deutschlandfunk.de/corona-infektion-wie-geht-es-weiter-100.html" rel="noreferrer noopener">etwa der Deutschlandfunk</a>&nbsp;– sogar unter Berufung auf das Gesundheitsministerium! – empfiehlt, im Fall einer Infektion viel zu trinken und das Immunsystem mit viel Ruhe und Schlaf sowie ausgewogener Ernährung zu unterstützen. Auch das sind Hausmittel, die den Arztbesuch ersetzen können. Dieser wird dort explizit nur für den Fall empfohlen, dass sich die Lage nach einer Woche nicht verbessert: „Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung rät dazu, den oder die Hausärztin zu kontaktieren, wenn sich der Gesundheitszustand nicht während der ersten Woche der Erkrankung bessert oder sich die Beschwerden im Verlauf sogar verschlimmern.“</p>



<p>Problematisch sind auch weitere Regeln – etwa das pauschale Verbot, zu behaupten, „dass Impfstoffe gegen Covid-19 das Risiko einer Ansteckung mit Covid-19 nicht reduzieren“. Als allgemeine Aussage ist dies sicher falsch, aber was wäre mit der Aussage, dass ein bestimmter Impfstoff das Risiko einer Ansteckung mit einer bestimmten Variante, etwa Omikron, nicht reduziert? Die <a href="https://www.merkur.de/welt/astrazeneca-biontech-moderna-corona-omikron-impfstoffe-infektion-booster-wirkung-studie-91215517.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Präsentation der Ergebnisse einer britischen Studie</a>, dass eine zweifache Impfung mit AstraZeneca nach 20 Wochen keinen Impfschutz gegen eine Infektion mit Omikron bietet, wären.</p>



<p>Noch fragwürdiger sind allerdings jene Regeln, die nicht nur inhaltlich zweifelhaft sind, sondern bei denen sogar die Gefahr besteht, dass sich das Anliegen der Plattform, körperliche Schäden zu verhindern, ins Gegenteil verkehrt. So verbietet YouTube etwa die Behauptung, „dass das Tragen einer Maske gefährlich ist oder negative Folgen für die körperliche Gesundheit hat“.</p>



<p>Das steht in dieser Allgemeinheit allerdings im Widerspruch zu den Aussagen ausgewiesener Experten, wie man etwa in der&nbsp;<a target="_blank" href="https://www.krankenhaushygiene.de/informationen/805" rel="noreferrer noopener">Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene zum Tragen von FFP2-Masken</a>&nbsp;nachlesen kann. Dort heißt es über die Nutzung von FFP2-Masken: „Bei Gesundheitspersonal sind Nebenwirkungen wie z.B. Atembeschwerden oder Gesichtsdermatitis infolge des abschließenden Dichtsitzes beschrieben. Beim Einsatz bei Personen mit z.B. eingeschränkter Lungenfunktion oder älteren Personen sind gesundheitliche Auswirkungen nicht auszuschließen.“</p>



<figure class="wp-block-image"><img decoding="async" src="https://www.asadcdn.com/200/s.png" alt=""/></figure>



<p>Bedenklich ist auch, wenn YouTube Aussagen zu Themen auf den Index setzt, bei denen die wissenschaftliche Konsensfindung noch längst nicht abgeschlossen ist – und die sich aufgrund der Komplexität der Zusammenhänge und der Dürftigkeit der bestehenden Datenlage auch noch gar abschließend beurteilen lassen. So untersagt die Plattform „Inhalte, in denen behauptet wird, dass sich Covid-19 in bestimmten Klimazonen oder Regionen nicht verbreiten kann“. Als Beispiel wird aufgeführt, dass es nicht erlaubt sei, zu behaupten „dass sich das Virus in Ländern mit heißem Klima nicht verbreitet“.</p>



<p>Schaut man in die aktuelle internationale Forschungsliteratur, so stellt man fest, dass die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen den Verbreitungsmöglichkeiten des Virus und den klimatischen Bedingungen offenbar sehr herausfordernd ist, dass aber durchaus&nbsp;<a target="_blank" href="https://link.springer.com/article/10.1007/s11356-021-15433-w%22%20%5Cl%20%22Sec9" rel="noreferrer noopener">Zusammenhänge zwischen trocken-heißen Wetterbedingungen und geringerer Virenausbreitung</a>&nbsp;bestehen – allerdings darüber hinaus gekoppelt an die Bevölkerungsdichte und die Reaktion der Menschen auf die Hitze sowie auch an die Regierungsmaßnahmen gegen die Corona-Verbreitung.</p>



<p>Ein konsistentes Bild entsteht auf diesem Forschungsgebiet gerade erst, und es ist nicht ausgeschlossen, dass sich dabei herausstellt, dass es Regionen geben kann, in denen sich das Virus aufgrund der Kombination verschiedener klimatischer und kultureller Faktoren kaum oder sogar nicht verbreiten kann. Die Darstellung und öffentliche Diskussion solcher Ergebnisse trüge zur Aufklärung darüber bei, welche Maßnahmen in welchen Ländern angemessen sind. Das Verbot, solche Ergebnisse zu verbreiten, könnte also der Pandemiebekämpfung sogar schaden.</p>



<p>Ähnlich verhält es sich mit dem Verbot von „Behauptungen, dass die Symptome, die Sterblichkeit oder die Infektiosität von Covid-19 weniger oder genauso gravierend sind wie bei einer Erkältung oder saisonalen Grippe“. Diese Fragestellung ist Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Forschungen, und es zeigt sich, dass es durchaus gute Gründe gibt anzunehmen, dass etwa die Sterblichkeit bei Covid-19 und bestimmten Grippe-Varianten in ähnlichen Bereichen liegt. So zeigt&nbsp;<a target="_blank" href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/rmv.2179?casa_token=WCm5p0xfhEUAAAAA%3A5sB5qVpXRV3tV22h3zLWx1aZyB-4MK7dXiiSTS_ofI0c-4HPwJYFTcM2gpxXjcfBXTZrKUJF5eikoA" rel="noreferrer noopener">eine Studie</a>&nbsp;<a target="_blank" href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/rmv.2179?casa_token=WCm5p0xfhEUAAAAA%3A5sB5qVpXRV3tV22h3zLWx1aZyB-4MK7dXiiSTS_ofI0c-4HPwJYFTcM2gpxXjcfBXTZrKUJF5eikoA" rel="noreferrer noopener">ähnliche Todesfallraten für Covid-19 und Influenza Typ A</a>. Da die Datenerhebung und die tatsächliche Immunisierung in beiden Fällen sehr unterschiedlich sind, ist eine abschließende Aussage schwierig.</p>



<p>Aber auch hier gilt: Ein pauschales Verbot bestimmter Behauptungen behindert eher den Austausch wichtiger Informationen und Forschungsergebnissen, als dass es zu einer besseren Aufklärung über tatsächliche Risiken beiträgt. Zudem verändert sich auch das Coronavirus in Symptomatik und Gefährlichkeit – und viele Länder, etwa Spanien, diskutieren bereits darüber, die Krankheit in Zukunft wie eine Grippe zu behandeln. Die Realität unterläuft also längst das starre Verbotsraster, das YouTube aufgestellt hat.</p>



<p>Das Anliegen der Video-Plattform, die Verbreitung von gefährlichen Falschinformationen zu Covid-19 zu verhindern, ist sicherlich zu begrüßen. Das bestehende Regelwerk ist allerdings eine zweifelhafte Mischung aus plausiblen und eindeutigen Richtlinien, aus Richtlinien, die missverständlich sind, weil sie einen breiten Interpretationsspielraum zulassen, und aus Richtlinien, die in letzter Konsequenz die Verbreitung wichtiger Erkenntnisse sogar behindern.</p>



<p>Eine kritische Öffentlichkeit lebt davon, dass mit guten Argumenten auch Dinge infrage gestellt werden dürfen, die die zuständigen Regierungsbehörden gerade als offizielle Wahrheit ausgeben – was sich ja, wie man in der Pandemie erlebt, schnell ändern kann. Für seriöse Journalisten und Experten vergrößert das YouTube-Regelwerk die Unsicherheit, mit neuen Informationen ins Visier von Leuten zu geraten, die mit Meldungen bei der Plattform einen breiten Diskurs verhindern wollen.</p>



<p>Dieser Beitrag erschien <a href="https://www.welt.de/kultur/plus236357709/YouTube-Die-Corona-Richtlinien-der-Plattform-im-Faktencheck.html">zuerst am 21. Januar 2022 auf welt.de</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://indal.de/allgemein/was-man-auf-youtube-nicht-sagen-darf/">Was man auf YouTube nicht sagen darf</a> erschien zuerst auf <a href="https://indal.de">INDAL Software-Spezialist</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Management von Flüchtlingsdaten zügig verfügbar</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/management-von-fluechtlingsdaten-zuegig-verfuegbar/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Mar 2022 08:59:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Um die große Zahl von Flüchtenden aus der Ukraine sicher und zuverlässig unterbringen zu können, wird Software benötigt, die die notwendigen Informationen zu Unterkünften, zu familiären Beziehungen, zum Gesundheitsstatus und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://indal.de/allgemein/management-von-fluechtlingsdaten-zuegig-verfuegbar/">Management von Flüchtlingsdaten zügig verfügbar</a> erschien zuerst auf <a href="https://indal.de">INDAL Software-Spezialist</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p>Um die große Zahl von Flüchtenden aus der Ukraine sicher und zuverlässig unterbringen zu können, wird Software benötigt, die die notwendigen Informationen zu Unterkünften, zu familiären Beziehungen, zum Gesundheitsstatus und vieles mehr erfasst und den betreuenden Mitarbeitern in Städten, Gemeinden und Flüchtlingsunterkünften bereitstellt.</p>



<p>Für diesen Zweck haben wir vor einigen Jahren bereits<em><a href="https://indal.de/resident-care-software-zum-fluechtlings-management/"> Resident Care</a></em>, die Software für das umfassende Management von Informationen zur Unterbringung und Betreuung von Geflüchteten, entwickelt. Unsere Web-Lösung ist inzwischen in Kommunen und Unternehmen erfolgreich im Einsatz.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Niedrige Kosten für professionelle Lösung</h3>



<p>Von Beginn an haben wir die Kosten für das System so kalkuliert, dass eine professionelle und sichere Lösung in diesem Bereich nicht an den Investitionsaufwänden scheitert. Durch individuelle Laufzeiten lässt sich das Preismodell an verschiedene Bedürfnisse anpassen. Nach der aktuellen Preisliste von Januar 2022  betragen die einmaligen Anschaffungskosten für eine 5-Benutzer-Lizenz nur 2.703 € zzgl. MwSt., die entsprechende Service-Lizenz wird jährlich mit 695 € zzgl. MwSt. berechnet, das Serverhosting kostet monatlich 103 € zzgl. MwSt. Für Installation und Schulung muss man insgesamt mit etwa 2.000 € zzgl. MwSt. rechnen. Mit dieser Kostenstruktur stellen wir sicher, dass wir stabil eine professionelle und sichere Lösung mit allen notwendigen Funktionen benutzerfreundlich zur Verfügung stellen können &#8211; und zwar langfristig und zukunftssicher.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Innerhalb einer Woche einsatzfähig</h3>



<p>Angesichts der aktuellen Ereignisse haben wir unsere Prozesse optimiert und sind nun in der Lage, ein produktives System innerhalb von drei Arbeitstagen zur Verfügung zu stellen, sodass ein neuer Kunde innerhalb von ca. einer Woche mit der Software arbeiten kann. Damit tragen wir dazu bei, dass bei hohen Anforderungen an Institutionen, Behörden und Unternehmen kein Datenchaos entsteht und eine optimale Unterbringung und Betreuung nicht an mangelnden Informationen scheitert.</p>
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		<title>Das Recht auf Homeoffice &#8211; bei uns schon Realität</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/das-recht-auf-homeoffice-bei-uns-schon-realitaet/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Cornelia Gaebert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Feb 2019 14:33:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsorganisation]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitszeit]]></category>
		<category><![CDATA[Homeoffice]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SPD will ein Recht auf Homeoffice gesetzlich verankern. Fraglich ist, ob es dazu eines Gesetzes bedarf. Es gibt sicherlich Berufe und Branchen, in denen ein solches Recht sinnlos ist. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die SPD will ein Recht auf Homeoffice gesetzlich verankern. Fraglich ist, ob es dazu eines Gesetzes bedarf. Es gibt sicherlich Berufe und Branchen, in denen ein solches Recht sinnlos ist. Die Grundregel dürfte sein: Wer nicht im Office arbeitet, der kann auch nicht im Homeoffice arbeiten. Wer aber seinen Arbeitsplatz in einem Büro hat, für den kommt es auch in Frage, mal zuhause zu arbeiten.</p>
<p>Das ist nicht nur für den Mitarbeiter eine gute Sache und wird in großen und kleinen Unternehmen schon praktiziert. Es gibt dem Mitarbeiter Flexibilität &#8211; damit ist er zufriedener, hat weniger Stress &#8211; was sich letztlich auch vorteilhaft für den Arbeitgeber auswirkt.</p>
<p>Wichtig ist, dass das Recht auf Homeoffice mit einer klugen Flexibilisierung der Arbeitszeiten einhergeht. Man braucht den Homeoffice-Tag ja, weil man sich tagsüber um etwas privates kümmern muss: Handwerker, Arzttermine, Kinderbetreuung&#8230; Dann muss es natürlich möglich sein, auch mal bis in die Abendstunden zu arbeiten und morgens wieder früh anzufangen.</p>
<p>Für ein Unternehmen wie INDAL ist es einfach, die entsprechenden Strukturen bereitzustellen, weil wir technologisch hinsichtlich Virtualisierung, VPN, <a href="https://xn--weblsung-programmierung-blc.de/">Web-Apps und Smartphone-Apps</a> ohnehin immer vorn mit dabei sind.  Deshalb gibt es bei uns die Option, im Homeoffice zu arbeiten, schon seit langem. Problematisch war zunächst nur die Internet-Anbindung bei einigen Mitarbeitern zu Hause. Aber wenn das gelöst ist, dann ist die Arbeit von zu Hause aus kein Problem mehr.</p>
<p>Allerdings will kein Mitarbeiter ganz auf die Arbeit im Büro verzichten. Deshalb haben wir auch entschieden, dass durch Homeoffice bei INDAL keine Schreibtische entfallen oder doppelt benutzt werden. Jeder hat seinen eignen Schreibtisch &#8211; auch der ist ja aun Stückweit ein &#8220;zu Hause&#8221; des einzelnen Mitarbeiters.</p>
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		<title>Cornelia Gaebert als Jurorin beim ERCIS Launch Pad</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/cornelia-gaebert-als-jurorin-beim-ercis-launch-pad/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 11:38:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ERCIS]]></category>
		<category><![CDATA[Launchpad]]></category>
		<category><![CDATA[startup]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr führt das ERCIS der Universität Münster einen Pitch Wettbewerb für Startups durch, das ERCIS Lunchpad. Die Jury wird durch erfahrene Praktikerinnen und Praktiker von innovativen Unternehmen und aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr führt das <a href="https://www.wi.uni-muenster.de/de">ERCIS der Universität Münster</a> einen Pitch Wettbewerb für Startups durch, das <a href="http://www.ercis-launchpad.de/">ERCIS Lunchpad</a>. Die Jury wird durch erfahrene Praktikerinnen und Praktiker von innovativen Unternehmen und aus der IT-Branche gestellt. Dieses Mal ist im Auftrag der IHK Nordwestfalen <a href="https://indal.de/team/">Cornelia Gaebert</a>, Geschäftsführerin und Gesellschafterin der INDAL GmbH &amp; Co. KG, dabei.</p>
<p>Was rät sie den jungen StartUp-Unternehmern?</p>
<blockquote><p>Ein vielversprechendes Startup sollte sich mit seiner Idee nicht an ein großes bekanntes Beispiel anlehnen. Neue Social Networks werden genauso wenig durch ein kleines Startup entstehen wie eine neue Suchmaschine. Wer eine Idee hat, sollte sie zuerst bei denen testen, die die Idee später gut finden müssen, wenn sie zu einem Produkt geworden ist: Wenn die sagen: &#8220;Hey, das ist ja cool, dass da noch keiner drauf gekommen ist&#8221; &#8211; dann ist die Idee gut. Wenn sie aber sagen &#8220;Ist das sowas ähnliches wie XY, nur besser?&#8221; dann ist es keine Startup-Idee.</p></blockquote>
<p>Was sind die wichtigsten Eigenschaften eines Unternehmensgründers?</p>
<blockquote><p>Unternehmensgründer müssen empathisch und optimistisch sein, dann können sie andere für ihre Ideen begeistern, sowohl Mitarbeiter und Unterstützer, Geldgeber, als auch potenzielle Kunden.</p></blockquote>
<p>Was erwartet Cornelia Gaebert vom Pitch?</p>
<blockquote><p>Im Pitch muss man erleben können, dass die Gründer selbst für ihre Idee brennen, weil die so neu und einzigartig ist und die Welt verändern wird.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Individuelle Software &#8211; Was bringt das?</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/individuelle-software-was-bringt-das/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Oct 2018 13:54:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Access]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Java]]></category>
		<category><![CDATA[PHP. App]]></category>
		<category><![CDATA[Visual Basic]]></category>
		<category><![CDATA[Web App]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><iframe width="560" height="315" src="https://www.youtube.com/embed/TM3bTnMXlUM" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Das macht Geschäftsprozesse intelligenter</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/das-macht-geschaeftsprozesse-intelligenter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Sep 2018 13:57:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div style="width: 400px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-3426-1" width="400" height="225" loop autoplay preload="auto" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://indal.de/wp-content/uploads/2018/09/INDAL-Individuelle-Softwareentwicklung.mp4?_=1" /><a href="https://indal.de/wp-content/uploads/2018/09/INDAL-Individuelle-Softwareentwicklung.mp4">https://indal.de/wp-content/uploads/2018/09/INDAL-Individuelle-Softwareentwicklung.mp4</a></video></div></p>
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		<title>Warum ich keine Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit will</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/warum-ich-keine-rund-um-die-uhr-erreichbarkeit-will/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jul 2017 18:02:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Qualität]]></category>
		<category><![CDATA[Softwareentwicklung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Erika Nardini ist Geschäftsführerin einer Sport- und Lifestyle-Webseite. In einem Interview (hier das englische Original) hat sie jetzt verraten, was sie von neuen Mitarbeitern in ihrem Unternehmen erwartet: Bewerbern schickt sie ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Erika Nardini ist Geschäftsführerin einer Sport- und Lifestyle-Webseite.<a href="http://www.businessinsider.de/chefin-schickt-bewerben-sonntags-nachricht-um-reaktion-zu-testen-2017-7"> In einem Interview</a> (hier das <a href="https://www.nytimes.com/2017/07/14/business/erika-nardini-barstool-sports-value-of-leading-10-percent-players.html">englische Original</a>) hat sie jetzt verraten, was sie von neuen Mitarbeitern in ihrem Unternehmen erwartet: Bewerbern schickt sie z.B. abends um 21 Uhr oder sonntags morgens um 11 eine Mail &#8211; und dann stoppt sie die Zeit, die vergeht, bis die Leute reagieren. Wer in unter drei Stunden antwortet, hat die Chance, bei ihr angestellt zu werden.</p>
<h2>Vor allem dumm</h2>
<p>Man kann das verwerflich finden, man kann eine Sklavenhalter-Mentalität darin enttdecken. Das ist auch alles richtig. Vor allem ist die Einstellung von Erika Nardini aber eines: dumm.</p>
<p>Für mich ist das ein Anlass, mal grundsätzlich etwas zu den Erwartungen zu sagen, die ich an Mitarbeiter normalerweise habe. Und warum.</p>
<p>Ich habe nicht die Erwartung, dass Mitarbeiter mehr als acht Stunden täglich und mehr als 5 Tage in der Woche fürs Unternehmen da sind. Nicht etwa, weil ich so menschenfreundlich bin &#8211; das vielleicht auch, aber es ist nicht entscheidend. Vor allem, weil kein Mensch mehr als acht Stunden täglich effektiv und konzentriert arbeiten kann. Das kann in Ausnahmefällen mal klappen, aber nur, wenn die Menschen insgesamt so erholt sind, dass sie genug Reserven haben, um im absoluten Ausnahmefall mal eine „Sonderschicht“ einzulegen.</p>
<h2>Softwareentwicklung brauch Qualität</h2>
<p>Bei uns arbeiten Softwareentwickler, die höchste Qualität liefern müssen. Unsere Kunden lassen uns Software programmieren, weil sie diese für ihre Geschäftsprozesse dringend brauchen. Dass diese Software funktioniert, ist für unsere Auftraggeber wichtig. Diese Systeme kann ich nicht von chronisch überarbeiteten und übermüdeten Programmierern erstellen lassen, die sich nur mit Kaffee und Cola oder Energy-Drinks wachhalten.</p>
<p>Wir schulden unseren Kunden, dass ausgeschlafene und zufriedene Softwarearchitekten, Programmierer und Tester für sie arbeiten. Diese Leute kommen morgens munter zur Arbeit, arbeiten acht Stunden konzentriert und machen dann Feierabend. Und am Wochenende erholen sie sich.</p>
<p>Und wir brauchen kreative Mitarbeitet, die auch mal an was anderes denken als ans Codieren. Was das ist und wieviel Zeit sie dazu brauchen, geht mich nichts an. Vielleicht trainieren sie für den Ironman und sitzen am Sonntag sechs Stunden auf dem Fahrrad, vielleicht haben sie einen alten Traktor, den sie hegen und pflegen und mit dem sie am Samstag an Treckerrennen teilnehmen. Vielleicht spielen sie mit ihren Kindern oder bauen ein Gartenhaus.</p>
<h2>Gut fürs Unternehmen und die Kunden</h2>
<p>Das alles ist am Ende gut für das Unternehmen, in dem sie arbeiten, denn sie bringen Ideen und Kreativität aus der Freizeit mit ins Büro. Ich hoffe nicht, dass meine Mitarbeiter abends und an Wochenenden ununterbrochen aufs Smartphone starren und darauf warten, dass ich ihnen eine Mail schreibe.</p>
<p>Das heißt nicht, dass ich niemals nach Feierabend eine Mail an einen Mitarbeiter schreibe. Und es kommt auch vor, dass ich hoffe, dass er sie in den nächsten Stunden liest. Wenn nicht, hab ich Pech gehabt. Wenn das Wohl des ganzen Unternehmens davon abhängen würde, dass die Mitarbeiter jederzeit erreichbar sind, hätte ich schon viel früher was Entscheidendes falsch gemacht.</p>
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		<title>Masterarbeit zum Thema Nurse Rostering Problem</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/masterarbeit-zum-thema-nurse-rostering-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jun 2016 14:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gemeinsam mit dem Lehrstuhl Prof. Vossen am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster bietet die INDAL GmbH &#38; Co. KG ein anspruchsvolles Masterarbeitsthema an. Es geht um neue Wege zur ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gemeinsam mit dem <a href="https://www.wi.uni-muenster.de/de/institut/gruppen/dbis/profil">Lehrstuhl Prof. Vossen</a> am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Münster bietet die INDAL GmbH &amp; Co. KG <a href="https://www.wi.uni-muenster.de/studies/theses/topics/finding-statistical-quality-measures-output-algorithms-solving-nurse-rostering">ein anspruchsvolles Masterarbeitsthema </a>an. Es geht um neue Wege zur Lösung des so genannten Nurse Rostering Problems – der Erstellung von Dienstplänen als Optimierungsproblem mit harten und weichen Randbedingungen.</p>
<p>INDAL hat bereits in Kundenprojekten Dienstplanungs-Lösungen implementiert, die auf so genannten Genetischen Algorithmen und Fuzzy Logic beruhen. In der Masterarbeit soll es darum gehen, neue methodische Ansätze zu bewerten und das Problem der Analyse bestehender Pläne als Kriterien für die Qualität algorithmischer Planungsprodukte anzugehen.</p>
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		<title>Cornelia Gaebert im Beirat</title>
		<link>https://indal.de/allgemein/cornelia-gaebert-im-beirat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 14:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cornelia Gaebert, geschäftsführende Gesellschafterin der INDAL GmbH &#38; Co. KG ist jetzt Mitglied im Beirat des Fachbereichs Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Münster. Im Mai hatte sie in einem öffentlichen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2741" src="http://indal.de/wp-content/uploads/2016/06/Gaebert_Muenster-2-300x261.jpg" alt="Die IHK Nord Westfalen verleiht am 01.06.2016 im Schloß Wilkinghege die Ehrennadeln. Foto: MünsterView / Heiner Witte" width="300" height="261" /></p>
<p>Cornelia Gaebert, geschäftsführende Gesellschafterin der INDAL GmbH &amp; Co. KG ist jetzt Mitglied im Beirat des Fachbereichs Elektrotechnik und Informatik der Fachhochschule Münster. Im Mai hatte sie in einem <a href="https://www.fh-muenster.de/fb2/aktuell/termine/2016/Der-Festpreisvertrag-Herausforderung-fuer-individuelle-Softwareprojekte.php">öffentlichen Vortrag</a> an der Fachhochschule über ihre Forschungen zum Festpreisvertrag bei Softwareprojekten berichtet. Daraufhin war sie eingeladen worden, den Fachbereich zukünftig als Beiratsmitglied zu unterstützen.</p>
<p>Cornelia Gaebert freut sich auf diese interessante Aufgabe: &#8220;Eine enge Kooperation zwischen Hochschulen und Praxispartnern nützt beiden Seiten. Es ist wichtig, dass die Stundierenden möglichst früh erfahren, was die Praxis wirklich bewegt. Umgekehrt können wir aber auch von einem engen Kontakt zur Forschung und Ausbildung profitieren, indem wir neue Impulse erhalten.&#8221;</p>
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