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	<title>App-Archiv - INDAL Software-Spezialist</title>
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		<title>Mobile Geschäftsanwendungen &#8211; Web-App oder native App</title>
		<link>https://indal.de/anforderungsanalyse/mobile-geschaeftsanwendungen-web-app-oder-native-app/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Aug 2018 08:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Anforderungsanalyse]]></category>
		<category><![CDATA[Software-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Android]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn für einen Geschäftsprozess eine Lösung auf dem Smartphone oder dem Tablet benötigt wird, stellt sich oft die Frage, ob eine &#8220;echte&#8221; App programmiert werden soll oder ob es besser ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://indal.de/anforderungsanalyse/mobile-geschaeftsanwendungen-web-app-oder-native-app/">Mobile Geschäftsanwendungen &#8211; Web-App oder native App</a> erschien zuerst auf <a href="https://indal.de">INDAL Software-Spezialist</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn für einen Geschäftsprozess eine Lösung auf dem Smartphone oder dem Tablet benötigt wird, stellt sich oft die Frage, ob eine &#8220;echte&#8221; App programmiert werden soll oder ob es besser ist, eine mobile Webseite, also eine Web-App, zu entwickeln. Beides hat Vor- und Nachteile und am Ende ist die Entscheidung oft ein Kompromiss, eine Abwägung von Prioritäten.</p>
<h2>Checkliste Web-App vs. Native App</h2>
<p>Die folgenden Fragen sollen helfen, die richtige Entscheidung zwischen Web-App und nativer App zu treffen. Dabei sind die Empfehlungen, die aus den Antworten folgen, oft nicht eindeutig. Am Ende ist eine Zusammenschau nötig, wenn nicht irgendeine der Fragen zu einem KO-Kriterium für die eine oder die andere Technologie wird. Beginnen wir mit der komplexesten Frage:</p>
<h3>Muss die Arbeit auch ohne ständige Verbindung zum Server möglich sein?</h3>
<p>Wenn während der Arbeit ständig Daten vom Server benötigt werden, oder wenn dort ständig Daten abgelegt werden müssen, ist sowohl eine Web-App als auch die native App geeignet. Umgekehrt liegen die Dinge jedoch anders. Soll die <a href="https://indal.de/2018/04/04/die-funkloch-app-natuerlich-hat-andreas-scheuer-recht/">App auch im Funkloch</a>, also ohne Verbindung zum Internet funktionieren, ist zunächst die native App zu bevorzugen. Sie kann quasi unbegrenzt Daten lokal speichern und lässt sich natürlich, einmal installiert, auch ohne Netzverbindung aufrufen. Wenn die Serververbindung wieder steht, werden die Daten einfach übertragen. Gute Beispiele sind hier die Apps der <a href="https://www.gruenderkueche.de/fachartikel/die-besten-10-soziale-netzwerke-und-wie-sie-sie-nutzen/">Social-Media-Netzwerke</a>, die das inzwischen wunderbar können.</p>
<p>Allerdings sind <a href="https://indal.de/2018/04/13/web-loesung-fuer-das-baustellenmanagement/">Web-Apps, die auf HTML5</a> basieren, auch in der Lage, Daten zwischenzuspeichern, sodass auch mit ihnen eine Weiterarbeit ohne Internetverbindung in gewissem Umfang möglich ist.</p>
<blockquote><p>Beispiel: INDAL hat eine Web-App zur Kontrolle von Messtationen entwickelt, die oft an Orten ohne stabile Internet-Verbindung stehen. Bevor der Kontrolleur die Station aufruft, lädt er die Daten, dann gibt er vor Ort die aktuellen Werte ein &#8211; wenn die Internet-Verbindung wieder da ist, werden diese übertragen.</p></blockquote>
<p>Wenn ohnehin ständig auf Daten aus dem Netz zugegriffen werden muss, spielt dieses Kriterium keine Rolle &#8211; dann sind Web-App und native App gleich gut geeignet.</p>
<h3>Wird die Hardware des Smartphones oder Tablets benötigt?</h3>
<p>Benötigt die Anwendung Zugriff auf Kamera, Mikrofon, <a href="http://www.browsercheck.pcwelt.de/de/dokumentation/geolokalisierung-so-bestimmen-sie-ihren-standort">Geo-Lokalisierung</a>, Beschleunigungssensor und andere Teile der Hardware des Smartphones oder Tablets? In diesem Fall ist die native App zu bevorzugen. Mit ihr kann optimal auf diese Komponenten zugegriffen werden.</p>
<p>Allerdings ist es nicht so, dass eine Web-App da völlig &#8220;machtlos wäre&#8221;. Das Fotografieren oder das Ermitteln der aktuellen Position etwa ist auch von einer mobilen Webseite aus möglich. Hier muss man also genau untersuchen, was man braucht.</p>
<h3>Müssen verschiedene Plattformen (iOS, Android) unterstützt werden?</h3>
<p>Wenn man überhaupt nicht weiß, ob der Benutzer mit einem iPhone oder einem Android-Smartphone unterwegs ist, dann muss für jede Plattform eine gesonderte native App erstellt werden. Das macht die Sache teuer, zumal man die App dann auch noch via App-Store bereitstellen muss (in jedem Fall bei iOS, bei Android ist das nicht zwingend nötig). Will man diese Kosten sparen, bleibt nur die universelle Web-App &#8211; die natürlich auch in den verschiedenen Browsern, die auf den Smartphones und Tablets installiert sein können (Opera, Safari, Google Chrome), ausgiebig getestet werden müssen.</p>
<p>Allerdings ist es gerade bei Business-Anwendungen möglich, genau festzulegen, auf welchem Endgerät die App zum Einsatz kommt. Dann muss nur für diese Plattform entwickelt werden.</p>
<blockquote><p>Beispiel: INDAL hat die eigene Projektzeitererfassung als Android-App entwickelt. Wer ein Android-Smartphone oder Tablet hat, kann diese nutzen, die anderen Mitarbeiter nutzen die Web-App.</p>
<p>Weiteres Beispiel: Für einen Kunden, dessen Vertriebsmitarbeiter eine Vielzahl von Verkaufs- und Vertragsdaten immer dabei haben wollen, wurde eine Android-App entwickelt. Die Vertriebsmitarbeiter wurden mit den passenden Geräten ausgestattet. Die Daten laden sie sich rechtzeitig vor dem Kundenbesuch auf das Tablet &#8211; so benötigen sie während des Gesprächs keine Internet-Verbindung.</p></blockquote>
<h1>Fazit</h1>
<p>Es gibt noch einige weitere Fragen, aber die obigen drei helfen am besten bei der Entscheidung, ob eine Web-App oder eine native App für eine Business-Anwendung die richtige Lösung ist. Auf beiden Wegen ist es möglich, leistungsstarke Anwendungen für Geschäftsprozesse zu implementieren.</p>
<p>Weitere Informationen zur Entwicklung von <a href="https://indal.de/app-entwicklung-tablet-smartphone-android/">Android-Apps bei INDAL finden Sie hier</a>.</p>
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		<title>Die Funkloch-App: Natürlich hat Andreas Scheuer recht</title>
		<link>https://indal.de/technik/die-funkloch-app-natuerlich-hat-andreas-scheuer-recht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Apr 2018 12:11:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Andreas Scheuer]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Funkloch]]></category>
		<category><![CDATA[Mobilfunk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen meldete sich der neue Bundesverkehrsminister Scheuer zu Wort mit der Ankündigung, eine Smartphone-App entwickeln lassen zu wollen, mit der man Funklöcher in den Mobilnetzen melden kann. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Tagen meldete sich der neue Bundesverkehrsminister Scheuer zu Wort mit der Ankündigung, eine Smartphone-App entwickeln lassen zu wollen, mit der <a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/verkehrsminister-andreas-scheuer-will-funkloecher-endlich-schliessen-a-1200893.html">man Funklöcher in den Mobilnetzen melden kann</a>. Sogleich zog er den Spott der Netzgemeinde auf sich. Auf Twitter und Facebook machten sich viele Nutzer darüber lustig, wie es wohl möglich sein sollte, aus einem Funkloch heraus Daten an irgendwen zu senden.</p>
<h3>Sie zeigen nur ihre eigene Ahnungslosigkeit</h3>
<p>Die Kommentatoren in den sozialen Netzen zeigten damit natürlich nur ihre eigene Ahnungslosigkeit in Fragen der Technik, die sie täglich benutzen. Denn natürlich kann man eine App auch benutzen, wenn man gerade keine Netzverbindung hat. Facebook hat sogar eine Weile lang die Nutzer ausdrücklich darauf hingewiesen: Du kannst auch posten, wenn du offline bist. Und die geografische Lokalisierung via GPS ist natürlich auch sehr genau möglich, egal, ob man Netzempfang hat, oder nicht. Jeder, der Google Maps zur Navigation nutzt, weiß das.</p>
<p>Das ist gerade der Vorteil der App: Sie lässt sich starten und benutzen auch wenn keine Verbindung zu irgendeinem Server im Netz besteht. Bei INDAL haben wir z.B. eine App zur Erfassung von Arbeitszeiten entwickelt, die sich bei vorhandener Serververbindung mit der Projektdatenbank synchronisiert &#8211; Aber das Erfassen von Zeiten zu Projekten ist natürlich auch „im Funkloch“ möglich.</p>
<p>Auch HTML 5 bietet inzwischen die Möglichkeit, auf Webseiten Daten zu erfassen, wenn gar keine Internetverbindung besteht, und diese erst später an den Server zu senden. So entstehen so genannte WebApps. Gegenüber einer App hat die WebApp den Vorteil, dass man nicht für jedes Smartphone-Betriebssystem eine eigene Lösung entwickeln muss &#8211; allerdings haben sie auch Nachteile, doch das ist eine andere Geschichte.</p>
<h3>Was könnte eine Funkloch-App leisten?</h3>
<p>Zurück zur Funkloch-App. Wenn man die Lästermäuler in den sozialen Medien auf ihren Irrtum hingewiesen hat, war das natürlich niemals ein Grund für sie, einen Fehler einzugestehen. Getreu dem Motto: der Politiker, zumal, wenn er von der CSU ist, hat eh keine Ahnung vom Internet, wurde fröhlich weiter gelästert. Ein Argument war, dass die bloße Tatsache, dass da ein Funkloch ist, noch nichts über die gesamte Netzqualität sagt. Das ist völlig richtig, aber wer sagt denn, dass eine Funkloch-App nur Schwarz und Weiß kennt. Im Prinzip könnte die App jederzeit die Netzqualität ermitteln und melden, eigentlich sogar im Hintergrund, ohne Zutun des Nutzers &#8211; wenn dieser das will. Vermutlich haben Google und Apple ohnehin die genauesten Netzqualitätsdaten der Welt &#8211; aber sie werden ihr Wissen nicht mit uns teilen.</p>
<p>Die App kann also jederzeit die Netzqualität am aktuellen Standort messen, und diese Daten mit dem Standort an einen Server senden. Dazu natürlich Datum und Uhrzeit, sodass Tagesschwankungen in der Qualität festgestellt werden könnten. Die Messung Interaktion mit dem Server könnte automatisch (z.B. beim Erreichen bestimmter Schwellwerte) oder manuell ausgelöst werden. Der Nutzer könnte womöglich die Daten vor dem Senden selbst ansehen und gegebenenfalls Daten löschen, die er nicht weitergeben möchte…</p>
<h3>Anbietervergleich: Ein echter Mehrwert für die Nutzer</h3>
<p>Außerdem sollte die App die Nutzer natürlich auch direkt über die Ergebnisse informieren, sodass diese auch über den Stand der Netzqualität der verschiedenen Anbieter Bescheid wüssten. Das wäre ein echter Mehrwert für die Benutzer.</p>
<p>Und damit zum zweiten „Argument“ der Scheuer-Kritiker: Die Daten lägen doch längst vor, die Anbieter wüssten doch genau Bescheid über die Netzqualität. Ein erstaunliches Argument, denn seit wann glauben wir naiv den Daten der Anbieter zu ihrem eigenen Produkt, wenn wir sie nicht prüfen können? Selbst wenn es also so wäre: Ist es nicht gut, unabhängig von den Herstellern Daten zu erheben und mit den Herstellerangaben abzugleichen?</p>
<h3>Spott ist die völlig falsche Reaktion</h3>
<p>Statt also spöttisch über den Minister zu lästern, sollte man fragen: Was kann so eine App wirklich leisten? Was kann sie denen bringen, die sie auf ihrem Smartphone installieren? Und mit diesen Vorschlägen, und auch mit Bedenken, kann man in die politische Diskussion eingreifen. Dann kommt am Ende sogar was Gutes dabei heraus.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://indal.de/technik/die-funkloch-app-natuerlich-hat-andreas-scheuer-recht/">Die Funkloch-App: Natürlich hat Andreas Scheuer recht</a> erschien zuerst auf <a href="https://indal.de">INDAL Software-Spezialist</a>.</p>
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