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	<title>Webanwendung-Archiv - INDAL Software-Spezialist</title>
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		<title>Crowdworking &#8211; Zukunft der Arbeit?</title>
		<link>https://indal.de/systeme/crowdworking-zukunft-der-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2014 14:49:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Crowd]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdworking]]></category>
		<category><![CDATA[Webanwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Idee ist rund zehn Jahre alt, und ziemlich genau 9 Jahre ist es her, dass Amazon mit dem &#8220;Mechanical Turk&#8221; die erste Plattform ins Netz brachte, mit der &#8220;Crowd ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://indal.de/systeme/crowdworking-zukunft-der-arbeit/">Crowdworking &#8211; Zukunft der Arbeit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://indal.de">INDAL Software-Spezialist</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="float: left; padding: 5px;"><a href="http://www.researchblogging.org"><img decoding="async" style="border: 0;" src="http://www.researchblogging.org/public/citation_icons/rb2_large_gray.png" alt="ResearchBlogging.org" /></a></span>Die Idee ist rund zehn Jahre alt, und ziemlich genau 9 Jahre ist es her, dass Amazon mit dem &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Amazon_Mechanical_Turk" target="_blank" rel="noopener">Mechanical Turk</a>&#8221; die erste Plattform ins Netz brachte, mit der &#8220;Crowd Work&#8221; organisiert werden konnte. Die Sache ist eigentlich simpel, sie folgt den einfachen Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Prinzip. Ein Arbeitgeber bietet auf einer Plattform einzelne kleine Arbeitspakete an, der Arbeitnehmer, nimmt sich so ein Paket, arbeitet es ab, stellt das Ergebnis über die Plattform wieder zur Verfügung, und wird dafür bezahlt.<span id="more-2301"></span></p>
<h1>Vielfältige Möglichkeiten für Crowdwork</h1>
<p>Einsetzbar ist Crowdworking überall, wo die Arbeitsaufgabe klar beschreibbar und einzeln ausführbar ist und das Ergebnis digital bereitgestellt werden kann. Im besten Fall wird die Arbeit direkt in der Plattform getan. Damit sich die Sache lohnt, muss es natürlich eine Vielzahl gleicher Arbeitsaufgaben geben, sodass viele Crowdworker (eben die &#8220;Crowd&#8221; &#8211; der &#8220;Schwarm&#8221;) angesprochen werden können, oder ein jeder relativ viele, gleichartige Aufgaben lösen kann.<br />
Die Crowd wird nicht nur im kommerziellen Bereich tätig &#8211; unter dem schönen Titel <a href="https://www.freitag.de/autoren/the-guardian/astronomie-von-unten" target="_blank" rel="noopener">Citizen Science</a> spannen auch die Wissenschaften inzwischen viele <a title="Blogbeitrag von Jörg Friedrich zu Citizen Science" href="http://kulturblogs.de/artefakten/2012/04/12/fleisarbeit-fur-die-lieben-kleinen/">Laien für Hilfsarbeiten</a> ein, Tätigkeiten, die den Computern immer noch schwer fallen, die aber Menschen dank ihrer intuitiven Intelligenz ohne weiteres bewerkstelligen können. dazu gehört etwa das Durchsuchen von hochauflösenden Himmelsaufnahmen nach Galaxien und deren Klassifikation.<br />
Amazon selbst hat die Crowdwokring-Plattform dazu gegründet, um CD-Cover nach unanständigen Motiven zu durchsuchen, damit uns auf der Verkaufsplattform nicht plötzlich eine barbusige Dame engegenprangt.</p>
<h1>Die Gewerkschaften erwachen</h1>
<figure id="attachment_2088" aria-describedby="caption-attachment-2088" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.indal.de/wp-content/uploads/2013/10/Indal-0033-web-software-entwickler.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-2088" src="http://www.indal.de/wp-content/uploads/2013/10/Indal-0033-web-software-entwickler-300x200.jpg" alt="Crowdworking geht überall" width="300" height="200" /></a><figcaption id="caption-attachment-2088" class="wp-caption-text">Crowdworking geht überall</figcaption></figure>
<p>Nun sind in den letzten Monaten auch <a href="http://www.crowdwork.info/" target="_blank" rel="noopener">die Gewerkschaften und die SPD</a> auf den neuen Trend aufmerksam geworden, und wollen sich der Sache natürlich annehmen. Sie wittern Ausbeutung und wollen Crowdworking kontrollieren und regulieren. Das wird sicherlich eine schwierige Angelegenheit, aber wer weiß, wenn man das Thema erst mal auf europäischer Ebene angeht, wird man die Gesetze und Vorschriften sicher so formuliert bekommen, dass es den Unternehmen schwer gemacht wird, die flexiblen Ressourcen der Crowd gescheit zu nutzen.</p>
<h1>Was sagt die Forschung zum Crowdworking?</h1>
<p>Dabei hat die ökonomische Forschung bereits gezeigt, dass sich Crowd-Working mit den Mitteln der Marktwirtschaft ganz wunderbar selbst regulieren kann &#8211; und das tut keinem weh. Drei aktuelle Forschungsarbeiten sind dabei interessant. Lasecki et. al (2014) haben festgestellt, dass Crowdworking-Projekte vor allem zwei Gefahren ausgesetzt sind: der Manipulation der Ergebnisse durch die Crowd-Worker und der Informationsabfluss. Interessant ist, dass unzufriedene Crowd-Arbeiter sich sehr leicht dazu bringen lassen, sich an Sabotage-Aktionen gegenüber dem Arbeitgeber zu beteiligen. Man darf nicht vergessen, dass es für die Crowd-Arbeiter sehr einfach ist, sich zu vernetzen. Ein paar Klicks und eine Google-Suche weiter finden sie die potenziellen Kollaborateure.<br />
Deshalb verweisen Dow et al. (2012) auch schon darauf, dass es gut ist, den Schwarm zu hüten, und dass es sich auszahlt, die Crowdworker individuell und gut zu behandeln, ernst zu nehmen und an den Arbeitgeber zu binden. Schon deshalb werden sich reine Ausbeuter-Modelle nicht durchsetzen. Das beweist auch, dass Citicen Science Projekte im allgemeinen bessere Qualität liefern als bezahlte Arbeit, obwohl die Hobby-Wissenschaftler ihren Anteil kostenlos erbringen &#8211; sie sind aber davon überzeugt, dass sie an einer großen, guten und wichtigen Sache mitarbeiten.</p>
<h1>Welche Möglichkeiten eröffnen sich</h1>
<p>Man sollte also eher die Chancen sehen, gerade, wenn man die Interessen der Arbeitnehmer vertreten will. Crowdworking schafft Möglichkeiten für erfüllte bezahlte Arbeit auch für Menschen, die aus verschiedenen Gründen ans Haus gebunden sind.<br />
Unternehmen sollten sich fragen, welche Arbeiten sie in die Crowd auslagern können, wie da die Qualität sicher gestellt werden kann und wie die Arbeit strukturiert werden muss. Nicht immer ist das mit einer Standard-Plattform möglich, etwa, wenn Arbeitspakete voneinander abhängen oder wenn Tests und Qualitätssicherung der Arbeit hohe Priorität hat. Auch das kann die Crowd leisten. In einer Konzeptionsphase kann man überlegen, ob eine Standard-Software geeignet ist oder ob man besser eine <a title="Komplexe Webanwendung mit GWT" href="http://www.indal.de/webanwendungen-mit-gwt/">individuelle Webanwendung</a> erstellen sollte. Wenn Sie Interesse an den Möglichkeiten einer Crowdworking-Lösung haben, sprechen Sie uns an.</p>
<p><span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rft.jtitle=Proceedings+of+the+17th+ACM+conference+on+Computer+supported+cooperative+work+%26+social+computing+&amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1145%2F2531602.2531733&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;rft.atitle=Information+extraction+and+manipulation+threats+in+crowd-powered+systems&amp;rft.issn=&amp;rft.date=2014&amp;rft.volume=&amp;rft.issue=&amp;rft.spage=&amp;rft.epage=&amp;rft.artnum=&amp;rft.au=Lasecki%2C+W.+S.%2C+Teevan%2C+J.%2C+%26+Kamar%2C+E.&amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Philosophy%2CContinental+Philosophy%2C+Philosophy+of+Science%2C+Political+Science%2C+Epistemology">Lasecki, W. S., Teevan, J., &amp; Kamar, E. (2014). Information extraction and manipulation threats in crowd-powered systems <span style="font-style: italic;">Proceedings of the 17th ACM conference on Computer supported cooperative work &amp; social computing </span> DOI: <a href="http://dx.doi.org/10.1145/2531602.2531733" rev="review">10.1145/2531602.2531733</a></span><br />
<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rft.jtitle=Proceedings+of+the+ACM+2012+conference+on+Computer+Supported+Cooperative+Work&amp;rft_id=info%3Adoi%2F10.1145%2F2145204.2145355&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fresearchblogging.org&amp;rft.atitle=Shepherding+the+crowd+yields+better+work&amp;rft.issn=&amp;rft.date=2012&amp;rft.volume=&amp;rft.issue=&amp;rft.spage=&amp;rft.epage=&amp;rft.artnum=&amp;rft.au=Dow%2C+S.%2C+Kulkarni%2C+A.%2C+Klemmer%2C+S.%2C+%26+Hartmann%2C+B.&amp;rfe_dat=bpr3.included=1;bpr3.tags=Computer+Science+%2F+Engineering%2CEconomy%2C+Software+Engineering%2C+Software+Development+Project">Dow, S., Kulkarni, A., Klemmer, S., &amp; Hartmann, B. (2012). Shepherding the crowd yields better work <span style="font-style: italic;">Proceedings of the ACM 2012 conference on Computer Supported Cooperative Work</span> DOI: <a href="http://dx.doi.org/10.1145/2145204.2145355" rev="review">10.1145/2145204.2145355</a></span></p>
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		<title>Web-Lösungen prägen das Denken, auch im Unternehmen</title>
		<link>https://indal.de/software-design/web-losungenen-pragen-das-denken-auch-im-unternehmen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörg Friedrich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Apr 2014 09:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Software-Design]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzerfreundlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Webanwendung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Benutzer am Web-Browser, der Algorithmus auf dem Application Server &#8211; diese Architektur hält nicht nur bei Internet-Anwendungen wie Routenplanern, Suchmaschinen oder Buchungsportalen Einzug, sondern auch bei Unternehmenssoftware, die innerhalb ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Benutzer am Web-Browser, der Algorithmus auf dem Application Server &#8211; diese Architektur hält nicht nur bei <a title="Web-Anwendungen programmieren mit PHP und jQuery" href="http://www.indal.de/webseiten-orientierte-anwendungen-mit-php-und-jquery/">Internet-Anwendungen</a> wie Routenplanern, Suchmaschinen oder Buchungsportalen Einzug, sondern auch bei Unternehmenssoftware, die innerhalb der geschlossenen Infrastruktur genutzt werden soll. Diese Architektur hat gegenüber der herkömmlichen Client-Server-Architektur viele Vorteile, die hier im Blog <a title="Ins Web" href="http://www.indal.de/2013/03/06/ins-web-client-server-zu-web-migrieren/">vor einigen Wochen</a> schon einmal zum Thema gemacht wurden. Sie weckt aber auch neue Erwartungen, und das betrifft nicht nur das Web-Look&amp;Feel und die Verfügbarkeit auf mobilen Endgeräten.</p>
<figure id="attachment_2088" aria-describedby="caption-attachment-2088" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><a href="http://www.indal.de/wp-content/uploads/2013/10/Indal-0033-web-software-entwickler.jpg"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-2088" src="http://www.indal.de/wp-content/uploads/2013/10/Indal-0033-web-software-entwickler-300x200.jpg" alt="Indal web software entwickler" width="300" height="200" /></a><figcaption id="caption-attachment-2088" class="wp-caption-text">Indal Web-Softwareentwickler bei der Arbeit</figcaption></figure>
<p>Es wird häufig unterschätzt, dass sich nicht nur die Funktionen einer Software mit der Weiterentwicklung ändern, dass sie komfortabler oder leistungsfähiger werden, sondern dass sich die ganze Art der Kommunikation zwischen Nutzer und System ändert. Ein typisches Beispiel dafür ist der Stream, den die Menschen heute aus allen sozialen Netzwerken kennen: Hier werden ihnen, zugeschnitten auf die persönliche Einbindung des Einzelnen in das Netzwerk, die letzten relevanten Ereignisse aufgelistet.</p>
<p>Auch das Unternehmen ist ein soziales Netzwerk, und die Arbeit im Unternehmen ähnelt dem Agieren in den Internet-Communities oft mehr, als man denkt. Die Erwartungen an das, was eine Unternehmenssoftware leistet, werden in großem Maße dadurch geprägt, wie wir im Alltag mit Software umgehen.</p>
<p>Wenn Software entstehen soll, die von den Nutzern akzeptiert wird und in der sie sich leicht zurecht finden, dann ist es sinnvoll, sich bei der Konzeption der Benutzerschnittstelle an den Systemen zu orientieren, die uns allen im Alltag begegnen.</p>
<p>Dazu müssen <a title="Individualsoftware: Vorteile und Kriterien" href="http://www.indal.de/individualsoftware-vorteile-kritierien/">Softwarelösungen</a> zumeist nicht einmal komplett neu erstellt werden, denn die eigentlichen Anwendungsfälle bleiben weitgehend unverändert. Es geht um die Frage, wie die Funktionen gefunden werden, wie ein Mitarbeiter die Vorgänge wiederfindet, mit denen er sich tags zuvor beschäftigt hatte, wie ein Kollege auf die Zuarbeit eines anderen zugreifen kann. Hier bewähren sich die <a title="Individualsoftware wie Facebook?" href="http://www.indal.de/2012/10/22/individualsoftware-wie-facebook/">Konzepte des sozialen Netzwerks</a>.</p>
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