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	Kommentare zu: Festpreisprojekt und Anforderungserfüllung	</title>
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		Von: Robert Dürhager		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert Dürhager]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2012 13:33:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Friedrich, vielen Dank für diesen Beitrag. 

Als Auftraggeber, der mehrmals im Jahr Software-Projekte in Auftrag gibt, kann ich bestätigen, dass in den meisten Angeboten weder eine Anforderungszerlegung noch Umsetzungsalternativen zu finden sind. Das wäre schon sehr innovativ und würde definitiv bei der Anforderungserfüllung helfen.

Ihr Vergleich von Software-Projekten mit dem Hausbau ist dagegen eher alte Schule, oder? Spätestens seit dem Essay &quot;Die Kathedrale und der Basar&quot; von Eric S. Raymond ist bekannt, dass Software eigentlich nie &quot;fertig&quot; sein kann. Software-Entwicklung ist deshalb weniger ein produzierenes Industrie-Gewerbe, als eher eine Dienstleistung.

Im Sinne einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen Software-Schmiede und Auftraggeber kann es also eine gute Idee sein, beim Auftraggeber das Wissen über Lean Management, agiler Software-Entwicklung und Endnutzer-orientierter, kontinuierlicher Verbesserungsprozesse zu stärken. Damit verbessert man nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch den Erfolg der produzierten Software. Langfristig bietet dieses Vorgehen wohl die meisten Vorteile für alle drei Seiten (Entwickler, Auftraggeber, Endnutzer).

Bei den Umsetzungsalternativen sollte man also immer eine agile Umsetzung mit anbieten und entsprechend dafür die Anforderungen zerlegen und priorisieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Friedrich, vielen Dank für diesen Beitrag. </p>
<p>Als Auftraggeber, der mehrmals im Jahr Software-Projekte in Auftrag gibt, kann ich bestätigen, dass in den meisten Angeboten weder eine Anforderungszerlegung noch Umsetzungsalternativen zu finden sind. Das wäre schon sehr innovativ und würde definitiv bei der Anforderungserfüllung helfen.</p>
<p>Ihr Vergleich von Software-Projekten mit dem Hausbau ist dagegen eher alte Schule, oder? Spätestens seit dem Essay &#8220;Die Kathedrale und der Basar&#8221; von Eric S. Raymond ist bekannt, dass Software eigentlich nie &#8220;fertig&#8221; sein kann. Software-Entwicklung ist deshalb weniger ein produzierenes Industrie-Gewerbe, als eher eine Dienstleistung.</p>
<p>Im Sinne einer langfristigen Zusammenarbeit zwischen Software-Schmiede und Auftraggeber kann es also eine gute Idee sein, beim Auftraggeber das Wissen über Lean Management, agiler Software-Entwicklung und Endnutzer-orientierter, kontinuierlicher Verbesserungsprozesse zu stärken. Damit verbessert man nicht nur die Zusammenarbeit, sondern auch den Erfolg der produzierten Software. Langfristig bietet dieses Vorgehen wohl die meisten Vorteile für alle drei Seiten (Entwickler, Auftraggeber, Endnutzer).</p>
<p>Bei den Umsetzungsalternativen sollte man also immer eine agile Umsetzung mit anbieten und entsprechend dafür die Anforderungen zerlegen und priorisieren.</p>
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